Heizen mit Bitcoin-Miner – Aufbau meiner Anlage

Heizen mit Bitcoin-Miner – Aufbau meiner Anlage

Ein Bitcoin-Miner erzeugt im Betrieb Wärme. In meiner Anlage wird diese Wärme über einen Wasserkreislauf aufgenommen und an die Heizung des Hauses übertragen. Hier zeige ich den Aufbau und schildere meine ersten Erfahrungen im Neubau.

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Der Aufbau

Das silberne Gehäuse auf den Fotos ist der wassergekühlte Bitcoin-Miner. Die sichtbaren Rohrleitungen verbinden die Anlage mit dem Heizsystem. Zum Aufbau gehören außerdem Grundfos-Umwälzpumpen, Absperrarmaturen und Manometer sowie Sicherheits- und Entlüftungskomponenten.

Ein separater Plattenwärmetauscher verbindet den Miner-Kühlkreislauf mit dem Heizkreislauf. Die beiden Kreisläufe bleiben dabei voneinander getrennt: Die Wärme wird über den Wärmetauscher übertragen, die Flüssigkeiten werden nicht miteinander vermischt. Der Wärmetauscher ist auf Foto 2 als schwarzer, gedämmter Block zu sehen.

Erste Erfahrungen im Neubau

Das Haus hat eine Fläche von etwa 300 m². Beim Ausheizen des Estrichs im Februar benötigte ich nach meiner Erfahrung rund 7 kW Heizleistung, um den Estrich auf 35 °C zu bringen. Im gesamten Haus wurden dabei etwa 27 °C erreicht.

Aktuell teste ich die Anlage mit einer elektrischen Leistungsaufnahme von 2.400 W für vier Stunden täglich. Das entspricht rechnerisch 9,6 kWh Strom pro Tag, sofern die Leistung während der gesamten Laufzeit konstant anliegt. Diese Einstellung ist Teil einer laufenden Testphase; daraus lässt sich noch keine allgemeine Aussage zur saisonalen Heizleistung oder zum Energieverbrauch ableiten.

Bilder der Anlage


Das silberne Gehäuse des wassergekühlten Bitcoin-Miners mit angeschlossenen Rohrleitungen. Im Bild sind außerdem eine Grundfos-Umwälzpumpe und ein Manometer zu sehen.


Der schwarze, gedämmte Block ist der separate Plattenwärmetauscher. Sichtbar sind außerdem Rohranschlüsse, Absperrarmaturen, ein Manometer sowie Sicherheits- und Entlüftungskomponenten.


Detailansicht der Rohrleitungen und Armaturen mit Manometer sowie Sicherheits- und Entlüftungskomponenten.


Weitere Ansicht der Installation mit Grundfos-Umwälzpumpe, Rohrleitungen und Absperrarmaturen.

Vorläufiges Fazit

Die Anlage ist aufgebaut und befindet sich im praktischen Test. Die Erfahrungen vom Estrichausheizen zeigen, welche Heizleistung damals benötigt wurde; der aktuelle Betrieb mit 2.400 W über vier Stunden täglich ist ein erster Versuch für die Heizsaison. Die Angaben beschreiben meine bisherige Anlage und meine bisherigen Beobachtungen. Es handelt sich um erste Praxiserfahrungen, nicht um abschließende Messungen oder eine allgemeingültige Leistungsbewertung.

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